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Brandland

LEONARDO glass cube

 

Architektur ist Markenkommunikation. Wenn also wegen Raumbedarf gebaut werden muss, dann richtig codiert. Bei glaskoch|LEONARDO nutzte man die Chance, mit dem neuen Gebäude ein Metazeichen auf dem Weg der Lifestyle-Marke zu setzen.

Der Leonardo glass cube eröffnete 2007 und zeigt, wie die Marken- und Unternehmensevolution aussieht. 2.800 Quadratmeter auf zwei Ebenen integrieren Brandland, Academy und das Designlab. Die mediale Reichweite machte aus dem glass cube ein Kommunikationshebel: Pro Sieben dreht hier seine Trailer, Porsche und Mercedes fotografieren vor Ort und DSDS filmt in der Markenarchitektur.

 

 

 

Markenkommunikation Leonardo

Leonardo: Marken- und Unternehmensevolution

Das einzig Sichere ist der Wandel. Manche Unternehmen beklagen ihn, andere nutzen ihn: LEONARDO zeigt, wie man den eigenen Unternehmens- und Markenwandel mit Systemcoding® evolutionär managen kann. Die Marke mit den Wölkchen. Das war in den 80|90ern. Die Marke musste sich weiterentwickeln:

 

 

Was ist der zukünftige Unterschied?

 

Wir begleiteten LEONARDO 7 Jahre lang. Mit unserer Methode Systemcoding® definierten wir den Markencode, klärten den Designprozess und gestalteten die Kommunikation neu: Glas ist Glas – Leonardo ist Inspiration. Der Markencode wird nach innen gelebt und nach außen erlebbar. Vom Logo über den Handel und in die Stores bis hin zur eigenen Markenarchitektur.

 

Der Glasanbieter ist heute Lifestyle-Marke – die Strategie hatte einen Masterplan.

 

 

Designmanagement

Design ist ein Prozess – wie läuft die LEONARDO Produktentwicklung? Wir re-organisierten die Prozessabläufe. Heute gibt es einen fünfstufigen Prozess als Product-Lifecycle-Management. Das Ziel: konsequentes Codieren der Produkte.

 

Ergebnis: Lifecycle-Management für 400 Innovationen jährlich

 

  • Höhere Prozesseffizienz im Time-to-Market-Prozess

  • Integration von Struktur und Organisation ermöglicht 400 Innovationen jährlich

  • bereichsübergreifende Planung und Steuerung des Sortiments mit 2.000 Produkten

     

     

Marktforschung: Konsumethnologie

Lifestyles der Kunden decodieren

 

Moderne Märkte sind ausdifferenziert – es gibt viele Konsumstämme. Oft hören wir, wir glauben unsere Kunden sind so und so. Marktforschung macht aus Glauben Wissen. In der Kooperation mit den Marktforschern Eidmann und Killian klärten wir die Frage "Wer kauft LEONARDO und warum?" grundlegend.

Wir gingen zweistufig vor:

 

  1. Strukturelle Marktforschung: Aufdecken der Kundencluster – semiotische Marktforschung

  2. Aus Zahlen werden Menschen: Mit Discovery-Collagen, Gruppendiskussionen und Home-Visits decodieren wir das Leben der Stilgruppen.

     

Ergebnis: Die Leonardo-Zielgruppen als Lifestyle-Typologie bieten Orientierung für Produktentwicklung und Markenkommunikation.

 

Konsequenz: Das Sortiment wurde neu segmentiert und das Marketing nach Zielgruppen aufgestellt.

Praktisches Codieren

Marken sind Zeichensysteme

 

In unseren ausgereiften Märkten geht es immer weniger um Ware und Funktion – es geht um Sinn und Bedeutung. Das zeigen nicht nur Swatch und Apple.

Deshalb denken wir Marke als Zeichensystem und codieren alle Markenäußerungen geplant.

 

Wie man den Markencode systematisch übersetzt, zeigt folgende Informationsgrafik:

Leonardo Handelszeichen

Alles, was ein Unternehmen sendet, ist zeichenhaft. Wer Marke als Zeichensystem begreift, hat ein innovatives Erfolgsrezept zur Markenführung an der Hand.

 

Vorteile der angewandten Semiotik:

 

  • Zeichenhaftes Denken schafft ein erweitertes Verständnis auf den Markt.

  • Semiotik hilft, Produkt und Kommunikation symbiotisch zu planen.

  • Systemdenken erklärt die dynamische Vernetzung der Zeichen.